Was gehört zur Grundausstattung für eine sichere Autofahrt mit Kindern?

Kleinkind sicher in rückwärts gerichtetem Kindersitz, elterliche Hand auf der Kopfstütze, goldenes Nachmittagslicht durch das Autofenster.

Zur Grundausstattung für eine sichere Autofahrt mit Kindern gehören ein passender Kindersitz oder Sicherheitsgurt, eine gut erreichbare Notfallausrüstung im Kofferraum sowie alles, was Sie für eine schnelle Reaktion in unerwarteten Situationen brauchen. Eltern und Erziehungsberechtigte, die regelmäßig mit Kindern unterwegs sind, tragen eine besondere Verantwortung für die Sicherheit ihrer Mitfahrer. Die folgenden Fragen helfen Ihnen, Ihr Fahrzeug Schritt für Schritt sicher und durchdacht auszustatten.

Welche Sicherheitsgurte und Kindersitze sind Pflicht?

In Deutschland sind Kinder unter 12 Jahren oder kleiner als 150 cm im Auto immer in einem geeigneten Kindersitz zu befördern. Der Kindersitz muss für das Gewicht und die Körpergröße des Kindes zugelassen sein und der aktuellen ECE-Norm oder der neueren UN-Regelung R129 (i-Size) entsprechen. Ohne passenden Sitz dürfen Kinder in dieser Altersgruppe nicht befördert werden.

Die i-Size-Norm gilt seit einigen Jahren als empfohlener Standard, weil sie strengere Aufprallschutzanforderungen stellt und eine rückwärtsgerichtete Beförderung für Kleinkinder bis mindestens 15 Monate vorschreibt. Rückwärtsgerichtetes Sitzen ist nachweislich sicherer, weil es die Kräfte bei einem Frontalaufprall gleichmäßiger auf den gesamten Körper verteilt.

Für Kinder über 12 Jahren oder ab 150 cm Körpergröße gilt die allgemeine Gurtpflicht wie für Erwachsene. Wichtig: Ein zu großer Gurt ohne passenden Sitzerhöher kann bei einem Aufprall selbst zur Verletzungsquelle werden. Solange der Beckengurt nicht tief über den Hüftknochen liegt und der Schultergurt nicht über die Schulter, sondern über den Hals verläuft, ist ein Sitzerhöher sinnvoll.

Wie sicher ist die Sitzposition von Kindern im Auto?

Die sicherste Sitzposition für Kinder im Auto ist auf dem Rücksitz, rückwärtsgerichtet so lange wie möglich und immer mit korrekt angelegtem Gurt oder gesichertem Kindersitz. Der Beifahrersitz ist für Kleinkinder im rückwärtsgerichteten Sitz nur geeignet, wenn der Frontairbag deaktiviert ist, da ein auslösender Airbag schwere Verletzungen verursachen kann.

Achten Sie beim Einbau des Kindersitzes darauf, dass er fest und ohne Wackeln im Fahrzeug sitzt. Viele Sitze lassen sich per ISOFIX-System direkt mit der Fahrzeugstruktur verbinden, was eine zuverlässigere Befestigung ermöglicht als allein der Fahrzeuggurt. Prüfen Sie nach jeder Fahrt, ob der Sitz noch korrekt sitzt, besonders wenn Kinder selbst ein- und aussteigen.

Kinder sollten während der Fahrt keine losen Gegenstände in Reichweite haben, die bei einer Vollbremsung zum Projektil werden können. Spielzeug, Wasserflaschen oder Snacks gehören in geschlossene Taschen oder das Netz an der Rücksitzlehne, nicht auf die Hutablage oder das Armaturenbrett.

Was gehört ins Handschuhfach bei Fahrten mit Kindern?

Im Handschuhfach sollten bei Fahrten mit Kindern immer die Fahrzeugpapiere, eine Kopie der Versicherungsdaten sowie eine kurze Notfallkontaktliste liegen. Ergänzend sind ein kleines Erste-Hilfe-Set, Pflaster für Kleinigkeiten und bei Bedarf wichtige Medikamente des Kindes sinnvoll. Diese Dinge sind schnell griffbereit, ohne dass Sie das Fahrzeug verlassen müssen.

Viele Eltern unterschätzen den Wert einer handgeschriebenen Notfallkontaktliste. Wenn Sie selbst nach einem Unfall nicht ansprechbar sind, können Ersthelfer oder Rettungskräfte die Kontakte des Kindes sofort erreichen, ohne ein gesperrtes Smartphone entsperren zu müssen. Schreiben Sie Name, Alter und Arztinformationen des Kindes sowie mindestens zwei Notfallkontakte auf eine laminierte Karte.

Für Kinder, die regelmäßig Medikamente benötigen, gehört eine ausreichende Notfallreserve ebenfalls ins Handschuhfach, beschriftet mit Dosierungshinweis. Das spart Zeit in Stresssituationen und gibt Ihnen auf langen Fahrten ein ruhiges Gefühl.

Welche Notfallausrüstung sollte immer im Kofferraum sein?

Im Kofferraum gehören zur Pflichtausstattung ein Verbandskasten nach DIN 13164, eine Warnweste und ein Warndreieck. Darüber hinaus ist ein Sicherheitshammer mit integriertem Gurtschneider eine wichtige Ergänzung, besonders wenn Kinder mit im Fahrzeug sind. Diese Ausrüstung sollte gut erreichbar und nicht unter schwerem Gepäck vergraben sein.

Der Verbandskasten sollte regelmäßig auf Vollständigkeit und Haltbarkeit geprüft werden. Pflaster, Verbände und Einmalhandschuhe haben ein Ablaufdatum, das viele Autofahrer ignorieren. Ersetzen Sie abgelaufene Materialien rechtzeitig, damit das Set im Ernstfall tatsächlich nutzbar ist.

Eine Warnweste sollte nicht nur für den Fahrer, sondern für alle Insassen vorhanden sein. In einigen EU-Ländern ist das bereits gesetzlich vorgeschrieben. Wenn Sie mit Kindern reisen, denken Sie auch an eine kindgerechte Warnweste, die gut sitzt und sichtbar ist.

Ein Sicherheitshammer mit Gurtschneider gehört so montiert, dass er auch vom Fahrersitz aus schnell erreichbar ist, zum Beispiel an der Fahrertür oder der Mittelkonsole. Im Kofferraum ist er nur dann nützlich, wenn Sie ihn tatsächlich in einer Notsituation rechtzeitig erreichen können.

Wann sollte man Kinder im Auto niemals allein lassen?

Kinder sollten niemals allein im Auto gelassen werden, wenn es zu Überhitzung kommen kann, wenn das Fahrzeug in Bewegung geraten könnte oder wenn das Kind nicht in der Lage ist, sich selbst zu befreien oder Hilfe zu holen. Bereits bei milden Außentemperaturen kann sich ein geparktes Fahrzeug innerhalb von Minuten auf gefährliche Temperaturen aufheizen.

Selbst kurze Erledigungen, wie ein schneller Gang in den Supermarkt, können länger dauern als geplant. Kinder unter sechs Jahren haben keine zuverlässige Einschätzung von Zeit und Gefahr und können in einem geschlossenen Fahrzeug schnell in eine lebensbedrohliche Situation geraten. Das gilt auch bei bewölktem Himmel oder gemäßigten Temperaturen.

Rechtlich gesehen kann das Alleinlassen von Kindern im Auto als Verletzung der Aufsichtspflicht gewertet werden, mit möglichen Konsequenzen für Eltern oder Begleitpersonen. Die Faustregel lautet: Wenn Sie das Kind nicht im Blick haben, ist es nicht sicher aufgehoben.

Wie bereitet man Kinder auf Notfallsituationen im Auto vor?

Kinder auf Notfallsituationen im Auto vorzubereiten bedeutet, ihnen altersgerecht zu erklären, wie sie sich verhalten sollen, wenn etwas Unerwartetes passiert. Dazu gehört, ruhig sitzen zu bleiben, angeschnallt zu bleiben und zu wissen, wen sie im Notfall rufen können. Kinder ab etwa sechs Jahren können einfache Handlungsschritte verstehen und behalten.

Was Kinder wissen sollten

Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bei einem Unfall oder einer Panne sitzen bleibt, bis ein Erwachsener sagt, dass es aussteigen kann. Zeigen Sie ihm, wie es die Notrufnummer 110 oder 112 wählt, und üben Sie das gemeinsam. Kinder, die wissen, was zu tun ist, reagieren ruhiger und schneller.

Was Sie als Erwachsener vorbereiten können

Stellen Sie sicher, dass ein Sicherheitshammer mit Gurtschneider im Fahrzeug montiert ist und dass Sie selbst wissen, wie er funktioniert. Zeigen Sie älteren Kindern, wo das Werkzeug ist, aber erklären Sie gleichzeitig klar, dass es nur in echten Notfällen verwendet werden darf. Vorbereitung bedeutet Wissen, nicht Angst.

Sprechen Sie auch über einfache Verhaltensregeln für Pannen auf der Autobahn: Warnblinklicht einschalten, Weste anlegen, hinter der Leitplanke warten. Diese Abläufe können Sie spielerisch üben, ohne eine beängstigende Atmosphäre zu erzeugen.

Wie Lifehammer® bei der Sicherheit für Kinder im Auto unterstützt

Lifehammer® entwickelt TÜV-zertifizierte Fahrzeugsicherheitsprodukte, die genau dann zuverlässig funktionieren, wenn es darauf ankommt. Für Familien mit Kindern bedeutet das: durchdachte Ausrüstung, die gut erreichbar montiert ist und im Ernstfall keine Fragen offenlässt.

  • Lifehammer® bietet vier Sicherheitshammer-Modelle: der Safety Hammer Classic und Plus mit manuellem Hammerkopf aus gehärtetem Kohlenstoffstahl, sowie der Safety Hammer Evolution und Smart mit automatischem Keramik-Hammerkopf. Alle vier Modelle sind mit einem integrierten Gurtschneider ausgestattet und zertrümmern Seitenscheiben aus gehärtetem Glas (ESG) zuverlässig.
  • Einfache Montage: keine Schrauben erforderlich. Der Sicherheitshammer wird an der Autotür oder Mittelkonsole befestigt und ist im Notfall sofort griffbereit.
  • Die Safety Vest Ultra von Lifehammer® ist kompakt im Vakuumpack verstaut, passt bequem unter die Fußmatte und ist im Ernstfall sofort einsatzbereit.

Weitere Informationen zur Safety Vest Ultra sowie Antworten auf häufige Fragen rund um Montage und Einsatz finden Sie auf der Produktseite der Safety Vest Ultra.

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MEDEDELING

Vrijdag 22 maart is er in het programma “RTL 112 Vandaag” een item uitgezonden waarin een “veiligheidshamer” werd getest op het glas van een autodeur met negatief resultaat. Dit item is o.a. herhaald in het programma “Renze op Zondag” en “RTL Boulevard”.

Wij willen hierbij uitdrukkelijk benadrukken dat hier GEEN Lifehammer® veiligheidshamer is gebruikt, ondanks het feit dat dit door de presentatrices wel herhaaldelijk wordt gezegd. Al onze veiligheidshamers worden regelmatig getest op functionaliteit en zijn gecertificeerd door de Duitse TÜV.

Inmiddels is contact opgenomen met de redacties van de bovengenoemde programma’s.

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