Nebel auf der Straße: Langsamer fahren oder bremsen?

Familienauto fährt bei dichtem Nebel auf nasser Landstraße, Scheinwerfer leuchten goldgelb in den Morgennebel.

Bei Nebel auf der Straße gilt eine klare Grundregel: Sie fahren langsamer, nicht einfach bremsen. Wer bei dichtem Nebel die Geschwindigkeit nicht rechtzeitig reduziert und dann plötzlich bremst, riskiert, das Fahrzeug hinter sich zu überraschen. Die richtige Reaktion beginnt mit vorausschauendem Fahren, nicht mit dem Bremspedal. Die folgenden Abschnitte beantworten die wichtigsten Fragen rund um sicheres Fahren bei Nebel.

Wie bremst man sicher bei Nebel?

Bei Nebel bremst man sicher, indem man früh, gleichmäßig und sanft bremst, anstatt abrupt zu verzögern. Da die Sichtweite stark eingeschränkt ist und der Abstand zum Vordermann schwer einzuschätzen ist, muss jede Bremsung vorausschauend eingeleitet werden. Abruptes Bremsen erhöht das Auffahrrisiko für nachfolgende Fahrzeuge erheblich.

Konkret bedeutet das: Halten Sie einen deutlich größeren Abstand zum Vordermann als bei normaler Sicht. Faustformel: Der Bremsweg bei Nebel verlängert sich, weil nasse Fahrbahnen und eine reduzierte Reaktionszeit zusammenkommen. Wenn Sie früh genug bremsen, geben Sie Fahrzeugen hinter Ihnen die Chance, ebenfalls rechtzeitig zu reagieren. Nutzen Sie außerdem das Motorbremsen, also das Zurückschalten in einen niedrigeren Gang, um die Bremsbelastung zu verteilen und das Fahrzeug kontrolliert zu verlangsamen.

Bei modernen Fahrzeugen mit ABS verhindert das System das Blockieren der Räder. Das bedeutet aber nicht, dass Sie bei Nebel sorgloser bremsen können. ABS verkürzt den Bremsweg nicht automatisch, es erhält lediglich die Lenkfähigkeit. Vorausschauendes Fahren bleibt die wichtigste Maßnahme.

Welche Geschwindigkeit ist bei Nebel erlaubt?

In Deutschland schreibt die Straßenverkehrsordnung vor: Bei einer Sichtweite unter 50 Metern gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, unabhängig davon, ob Sie auf einer Landstraße oder Autobahn fahren. Außerhalb dieser Regelung gilt das Sichtfahrgebot: Sie müssen immer innerhalb Ihrer Sichtweite anhalten können.

Das Sichtfahrgebot ist dabei die wichtigere Regel. Selbst wenn die Sichtweite über 50 Meter liegt, müssen Sie Ihre Geschwindigkeit so anpassen, dass Sie bei einem Hindernis noch rechtzeitig zum Stehen kommen. Das kann bei leichtem Nebel auf der Autobahn bedeuten, dass 80 km/h bereits zu schnell sind, obwohl keine gesetzliche Beschränkung greift.

Wer bei Nebel mit einer Sichtweite unter 50 Metern schneller als 50 km/h fährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. Bei einem Unfall unter diesen Bedingungen kann das erhebliche Konsequenzen für die Haftungsfrage haben.

Wann sollte man bei Nebel Nebelscheinwerfer einschalten?

Nebelscheinwerfer dürfen in Deutschland nur bei Sichtweiten unter 50 Metern eingeschaltet werden. Das gilt sowohl für die vorderen Nebelscheinwerfer als auch für die hintere Nebelschlussleuchte. Bei besserer Sicht ist der Einsatz nicht erlaubt und kann sogar andere Verkehrsteilnehmer blenden.

Besonders wichtig ist die hintere Nebelschlussleuchte. Sie macht Ihr Fahrzeug für nachfolgende Verkehrsteilnehmer deutlich sichtbarer und ist bei dichtem Nebel eine der wirksamsten Maßnahmen, um Auffahrunfälle zu verhindern. Schalten Sie sie jedoch aus, sobald sich die Sicht verbessert, da das intensive rote Licht bei normalen Bedingungen andere Fahrer blendet und die Bremslichter schlechter erkennbar macht.

Viele Fahrer vergessen, die Nebelschlussleuchte nach dem Nebel wieder auszuschalten. Das ist nicht nur rücksichtslos, sondern auch bußgeldbewehrt. Prüfen Sie beim Fahren regelmäßig, ob die Sichtweite wieder über 50 Meter liegt.

Warum ist Nebel auf der Autobahn besonders gefährlich?

Nebel auf der Autobahn ist besonders gefährlich, weil hohe Geschwindigkeiten, eingeschränkte Sicht und ein falsches Sicherheitsgefühl zusammenkommen. Fahrer neigen dazu, sich an den Rücklichtern des Vordermanns zu orientieren und dabei unbewusst zu nah aufzufahren, während die eigene Geschwindigkeit zu hoch bleibt.

Dieses Phänomen, das sogenannte „Nebel-Kleben“, führt immer wieder zu schweren Massenkarambolagen. Wenn das erste Fahrzeug bremst oder stoppt, reagiert die gesamte Kolonne zu spät. Die Abstände sind zu gering, die Geschwindigkeiten zu hoch für die tatsächliche Sichtweite.

Hinzu kommt, dass Nebel auf der Autobahn oft ungleichmäßig auftritt. Sogenannte Nebelfelder wechseln sich mit klaren Abschnitten ab. Wer in einem klaren Abschnitt die Geschwindigkeit wieder erhöht, kann unvorbereitet in eine dichte Nebelbank fahren. Das macht eine konstant angepasste Fahrweise über die gesamte Strecke so wichtig.

Auf der Autobahn bei Nebel gilt daher: Abstand verdoppeln oder verdreifachen, Geschwindigkeit deutlich reduzieren und sich nicht an anderen Fahrzeugen orientieren, die möglicherweise zu schnell unterwegs sind.

Was sollte man bei einem Unfall im Nebel sofort tun?

Bei einem Unfall im Nebel gilt: Fahrzeug sofort absichern, Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anlegen und das Fahrzeug verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen. Bleiben Sie nicht im oder direkt neben dem Fahrzeug auf der Fahrbahn, da nachfolgende Fahrzeuge Sie im Nebel möglicherweise nicht rechtzeitig sehen.

Die Reihenfolge der Maßnahmen ist dabei entscheidend für Ihre Sicherheit:

  1. Warnblinkanlage sofort einschalten, noch bevor Sie das Fahrzeug verlassen.
  2. Warnweste anlegen, bevor Sie aussteigen. Die Weste muss immer griffbereit im Fahrgastraum liegen, nicht im Kofferraum.
  3. Fahrzeug verlassen und Abstand halten. Bringen Sie sich hinter die Leitplanke oder weit vom Fahrbahnrand weg.
  4. Warndreieck aufstellen, aber nur, wenn dies sicher möglich ist. Auf der Autobahn gilt: Warndreieck mindestens 100 Meter hinter der Unfallstelle aufstellen.
  5. Notruf 110 oder 112 wählen und den Standort so genau wie möglich angeben.

Versuchen Sie nicht, das Fahrzeug zu bewegen oder andere Personen aus ihren Fahrzeugen zu holen, bevor die Unfallstelle abgesichert ist. Bei Nebel ist die Gefahr eines Folgeunfalls sehr hoch. Ihre eigene Sicherheit hat Vorrang.

Falls Sie oder Mitfahrer im Fahrzeug eingeschlossen sind und sich die Türen nicht mehr öffnen lassen, ist ein Fahrzeugsicherheitshammer das richtige Werkzeug, um das Seitenfenster aus gehärtetem Glas (ESG) zu zertrümmern und den Sicherheitsgurt zu durchtrennen. Laminiertes Glas, wie es bei Windschutzscheiben verwendet wird, lässt sich damit nicht durchschlagen.

Wie Lifehammer® bei Nebelfahrten unterstützt

Wir entwickeln seit 1983 TÜV-zertifizierte Sicherheitsprodukte für das Fahrzeug, die genau dann zuverlässig funktionieren, wenn sie gebraucht werden. Für Situationen wie einen Unfall im Nebel bieten wir das, was im Ernstfall zählt: Produkte, die ohne Nachdenken funktionieren.

  • Sicherheitshammer für den Ernstfall: Der Lifehammer® Evolution verfügt über einen automatischen Keramik-Hammerkopf und einen integrierten Gurtschneider. Er zertrümmert Seitenscheiben aus gehärtetem Glas (ESG) zuverlässig und ist für den sofortigen Einsatz konzipiert.
  • Immer sichtbar, auch im Nebel: Die Lifehammer® Safety Vest Ultra ist besonders kompakt und lässt sich unauffällig im Fahrgastraum verstauen. Im Notfall ist sie sofort einsatzbereit, bevor Sie das Fahrzeug verlassen.
  • Vier Modelle für jeden Bedarf: Alle Modelle sind mit einem Gurtschneider ausgestattet und für Seitenscheiben aus gehärtetem Glas geeignet.

Wenn Sie Fragen zu unseren Produkten haben oder wissen möchten, welches Modell zu Ihrem Fahrzeug passt, finden Sie Antworten in unserem Fragen und Antworten-Bereich. Wer direkt bestellen möchte, findet unsere Produkte auch bei Amazon.

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MEDEDELING

Vrijdag 22 maart is er in het programma “RTL 112 Vandaag” een item uitgezonden waarin een “veiligheidshamer” werd getest op het glas van een autodeur met negatief resultaat. Dit item is o.a. herhaald in het programma “Renze op Zondag” en “RTL Boulevard”.

Wij willen hierbij uitdrukkelijk benadrukken dat hier GEEN Lifehammer® veiligheidshamer is gebruikt, ondanks het feit dat dit door de presentatrices wel herhaaldelijk wordt gezegd. Al onze veiligheidshamers worden regelmatig getest op functionaliteit en zijn gecertificeerd door de Duitse TÜV.

Inmiddels is contact opgenomen met de redacties van de bovengenoemde programma’s.

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