Was muss man in Deutschland im Auto dabei haben?

Familienauto auf der deutschen Autobahn, geöffnetes Handschuhfach mit Fahrzeugschein, goldenes Nachmittagslicht im Innenraum.

In Deutschland müssen Fahrer einen Verbandskasten und ein Warndreieck im Auto mitführen. Diese beiden Gegenstände sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen bei einer Polizeikontrolle oder nach einem Unfall vorgezeigt werden können. Dieser Artikel beantwortet die häufigsten Fragen rund um die Pflichtausrüstung im Auto und zeigt, was darüber hinaus sinnvoll ist.

Welche Gegenstände sind im Auto gesetzlich vorgeschrieben?

In Deutschland sind laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) zwei Gegenstände für Pkw gesetzlich vorgeschrieben: ein Verbandskasten nach DIN 13164 und ein Warndreieck. Beide müssen im Fahrzeug mitgeführt werden und funktionsfähig sein. Fehlen sie bei einer Kontrolle oder nach einem Unfall, droht ein Bußgeld.

Das Warndreieck dient dazu, andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auf eine Gefahrenstelle aufmerksam zu machen. Es muss in ausreichendem Abstand hinter dem Fahrzeug aufgestellt werden, auf Autobahnen in der Regel mindestens 100 Meter entfernt. Das Warndreieck selbst muss der ECE-Norm entsprechen und das entsprechende Prüfzeichen tragen.

Der Verbandskasten muss der Norm DIN 13164 entsprechen. Diese Norm legt genau fest, welche Verbandsmaterialien enthalten sein müssen. Wichtig dabei: Verbandsmaterial hat ein Ablaufdatum. Wer seinen Verbandskasten seit Jahren nicht überprüft hat, riskiert nicht nur im Ernstfall unbrauchbares Material, sondern auch ein Bußgeld bei einer Kontrolle.

Muss man in Deutschland eine Warnweste im Auto haben?

In Deutschland ist eine Warnweste im Auto nicht gesetzlich vorgeschrieben, anders als in vielen anderen europäischen Ländern. Wer jedoch im Ausland fährt, etwa in Österreich, Frankreich, Spanien oder Italien, ist in den meisten Fällen verpflichtet, eine oder mehrere Warnwesten mitzuführen.

Trotz fehlender gesetzlicher Pflicht in Deutschland ist eine Warnweste im Auto aus praktischen Gründen sehr sinnvoll. Wer nach einem Unfall oder einer Panne das Fahrzeug verlassen muss, ist ohne reflektierende Kleidung auf der Straße kaum sichtbar, besonders bei Dunkelheit oder schlechter Witterung. Eine Warnweste erhöht die Sichtbarkeit erheblich und kann in einer solchen Situation Leben retten.

Wer regelmäßig ins europäische Ausland fährt, sollte die Vorschriften des jeweiligen Landes kennen. In einigen Ländern ist pro Insasse eine eigene Warnweste vorgeschrieben. Eine kompakt verpackte Warnweste, die sich platzsparend im Fahrzeug verstauen lässt, ist daher eine praktische Lösung für alle, die viel reisen.

Was gehört in den Verbandskasten eines Autos?

Ein Kfz-Verbandskasten nach DIN 13164 enthält festgelegte Mindestmengen an Verbandsmaterial: darunter Wundschnellverbände, Verbandpäckchen, Dreieckstücher, Pflaster, Einmalhandschuhe und eine Rettungsdecke. Dieser Standard gilt für alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge und wird regelmäßig aktualisiert.

Seit 2022 gilt die überarbeitete Norm DIN 13164:2022, die gegenüber der Vorgängerversion einige Änderungen enthält. Unter anderem wurden die Anforderungen an Schutzhandschuhe angepasst und die Mindestanzahl bestimmter Verbandsmaterialien erhöht. Wer noch einen älteren Verbandskasten besitzt, sollte prüfen, ob dieser noch der aktuellen Norm entspricht.

Verbandsmaterial hat ein Verfallsdatum, das auf den einzelnen Produkten aufgedruckt ist. Es empfiehlt sich, den Verbandskasten mindestens einmal jährlich zu überprüfen und abgelaufenes Material zu ersetzen. Viele Apotheken und Kfz-Zubehörgeschäfte bieten Nachfüllsets an, die gezielt für die Aktualisierung älterer Verbandskästen zusammengestellt sind.

Was passiert, wenn man die Pflichtausrüstung nicht dabei hat?

Wer in Deutschland ohne Verbandskasten oder Warndreieck im Auto unterwegs ist, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. Für einen fehlenden Verbandskasten sind derzeit bis zu 5 Euro fällig, für ein fehlendes Warndreieck bis zu 15 Euro. Die Beträge sind vergleichsweise niedrig, aber die Konsequenzen im Ernstfall wiegen schwerer.

Wer nach einem Unfall keinen Verbandskasten dabei hat und anderen Beteiligten nicht helfen kann, obwohl dies möglich gewesen wäre, kann sich zusätzlich dem Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung aussetzen. Das ist ein deutlich ernsteres rechtliches Thema als das Bußgeld selbst.

Im Ausland können die Konsequenzen erheblich strenger ausfallen. Viele europäische Länder verlangen neben Verbandskasten und Warndreieck auch Warnwesten, Feuerlöscher oder Ersatzglühbirnen. Fehlende Ausrüstung kann dort mit deutlich höheren Bußgeldern geahndet werden. Wer ins Ausland fährt, sollte sich vorab über die spezifischen Vorschriften des Ziellandes informieren.

Was sollte man zusätzlich zur Pflichtausstattung im Auto haben?

Über die gesetzliche Pflichtausrüstung hinaus gibt es eine Reihe von Gegenständen, die im Auto nützlich sind und in bestimmten Situationen viel bewirken können. Dazu gehören unter anderem ein Sicherheitshammer zum Zertrümmern von Seitenscheiben, eine Taschenlampe, ein Ladekabel für das Handy, eine Warnweste sowie Wasser und eine kleine Decke für längere Fahrten.

Besonders relevant für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen oder mit Kindern unterwegs sind, ist ein Sicherheitshammer. Moderne Fahrzeuge verfügen oft über elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung, die bei einem Stromausfall nach einem Unfall nicht mehr funktionieren. Ein Sicherheitshammer mit integriertem Gurtschneider ermöglicht es, das Fahrzeug schnell zu verlassen, wenn Türen oder Fenster sich nicht mehr öffnen lassen.

Weitere sinnvolle Ergänzungen für das Auto sind:

  • Starthilfekabel oder ein mobiles Startgerät für den Fall einer leeren Batterie
  • Ein Eiskratzer und eine Schneebürste für die Wintermonate
  • Ein Pannenspray oder Reifendichtmittel als schnelle Lösung bei einem Platten
  • Eine Powerbank, um das Handy auch ohne laufenden Motor laden zu können
  • Trinkwasser und ein kleiner Snack für längere Fahrten oder Staus
  • Eine Warnweste, auch wenn sie in Deutschland nicht vorgeschrieben ist

Wer regelmäßig im Winter fährt oder oft auf Autobahnen unterwegs ist, sollte außerdem an eine kleine Notfalldecke denken. Sie nimmt kaum Platz weg und kann bei einem längeren Aufenthalt im Stau oder nach einer Panne sehr nützlich sein.

Wie Lifehammer® bei der Fahrzeugausrüstung unterstützt

Lifehammer® entwickelt seit 1983 TÜV-zertifizierte Sicherheitsprodukte für Autofahrer, die im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Alle Produkte sind nach deutschen Standards geprüft und weltweit im Einsatz – unter anderem bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.

  • Vier Modelle für jeden Bedarf: Der Safety Hammer Classic und der Safety Hammer Plus arbeiten mit einem manuellen Hammerkopf aus gehärtetem Kohlenstoffstahl, während der Safety Hammer Evolution und der Safety Hammer Smart über einen automatischen Keramik-Hammerkopf verfügen. Alle vier Modelle sind mit einem Gurtschneider ausgestattet und zertrümmern Seitenscheiben aus gehärtetem Glas (ESG).
  • Einfache Montage: Keine Schrauben erforderlich. Der Sicherheitshammer wird an der Autotür oder Mittelkonsole befestigt und ist im Notfall sofort griffbereit.
  • Safety Vest Ultra: Die kompakte Safety Vest Ultra lässt sich platzsparend unter der Fußmatte verstauen und ist im Ernstfall sofort einsatzbereit.

Wer mehr über die Safety Vest Ultra und das gesamte Lifehammer® Sortiment erfahren möchte, findet auf unserer Fragen und Antworten Seite hilfreiche Informationen zur richtigen Auswahl.

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MEDEDELING

Vrijdag 22 maart is er in het programma “RTL 112 Vandaag” een item uitgezonden waarin een “veiligheidshamer” werd getest op het glas van een autodeur met negatief resultaat. Dit item is o.a. herhaald in het programma “Renze op Zondag” en “RTL Boulevard”.

Wij willen hierbij uitdrukkelijk benadrukken dat hier GEEN Lifehammer® veiligheidshamer is gebruikt, ondanks het feit dat dit door de presentatrices wel herhaaldelijk wordt gezegd. Al onze veiligheidshamers worden regelmatig getest op functionaliteit en zijn gecertificeerd door de Duitse TÜV.

Inmiddels is contact opgenomen met de redacties van de bovengenoemde programma’s.

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