Welche Dinge sollte man für den Notfall im Auto dabei haben?

Junge Familie lädt Notfallrucksack in Kofferraum auf sonniger Einfahrt, Kind beobachtet neugierig vom Rücksitz.

Im Auto sollte man folgende Notfallausrüstung dabei haben: Warnweste, Warndreieck, Verbandskasten und den Fahrzeugschein sowie Pannenwerkzeug. Wer in Deutschland unterwegs ist, muss bestimmte dieser Gegenstände sogar gesetzlich mitführen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer nützlicher Hilfsmittel, die im Ernstfall den Unterschied machen können. Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Notfallausrüstung im Auto.

Was gehört unbedingt in jeden Kofferraum?

In jeden Kofferraum gehören mindestens eine Warnweste, ein Warndreieck, ein Verbandskasten, ein Feuerlöscher sowie ein Werkzeug zum Öffnen von Sicherheitsgurten und zum Einschlagen von Seitenscheiben aus gehärtetem Glas. Diese Grundausstattung stellt sicher, dass Sie bei einer Panne oder einem Unfall handlungsfähig bleiben und anderen helfen können.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, folgende Gegenstände im Fahrzeug zu haben:

  • Pannenhilfe-Set: Abschleppseil, Starthilfekabel oder ein Starthilfegerät für den leeren Akku
  • Taschenlampe: Für Pannen bei Dunkelheit, idealerweise mit frischen Batterien oder aufgeladenem Akku
  • Ersatzrad oder Reifenreparatur-Set: Je nach Fahrzeugtyp und Reifengröße
  • Wasser und eine Decke: Besonders wichtig bei langen Fahrten oder im Winter
  • Sicherheitshammer: Ein Werkzeug zum Durchschneiden des Sicherheitsgurts und zum Einschlagen von Seitenscheiben aus gehärtetem Glas, das im Ernstfall eine schnelle Selbstrettung ermöglicht

Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder häufig mit Kindern unterwegs ist, sollte diese Basisausrüstung gezielt ergänzen. Gut vorbereitet zu sein bedeutet nicht, das Schlimmste zu erwarten, sondern einfach praktisch zu denken.

Welche Notfallausrüstung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben?

In Deutschland sind für Pkw laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) eine Warnweste pro Fahrzeug sowie ein Warndreieck und ein Verbandskasten gesetzlich vorgeschrieben. Wer ohne diese Gegenstände unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld. Ein Feuerlöscher ist für Pkw hingegen nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber dringend empfohlen.

Im Detail gelten folgende Regelungen:

  • Warnweste: Mindestens eine Warnweste der Kategorie EN ISO 20471 muss im Fahrzeug mitgeführt werden. Bei Fahrzeugen mit mehreren Insassen empfiehlt sich eine Weste pro Person.
  • Warndreieck: Pflicht für alle in Deutschland zugelassenen Pkw, muss bei Pannen oder Unfällen aufgestellt werden.
  • Verbandskasten: Muss der DIN 13164 entsprechen und regelmäßig auf Vollständigkeit und Verfallsdaten geprüft werden.

Wer im europäischen Ausland fährt, sollte die jeweiligen Ländervorschriften prüfen. In einigen Ländern wie Frankreich oder Österreich gelten zusätzliche Anforderungen, zum Beispiel ein Alkoholtestgerät oder ein Feuerlöscher.

Was tun, wenn man im Auto eingeschlossen ist?

Wenn Sie im Auto eingeschlossen sind, zum Beispiel weil der Sicherheitsgurt klemmt oder die Türen sich nach einem Unfall nicht mehr öffnen lassen, sollten Sie zuerst ruhig bleiben, den Gurt mit einem Gurtschneider durchtrennen und anschließend mit einem geeigneten Werkzeug die Seitenscheibe aus gehärtetem Glas einschlagen. Wichtig: Laminierglas, wie es in Windschutzscheiben verwendet wird, lässt sich mit einem Sicherheitshammer nicht einschlagen.

Folgende Schritte helfen in dieser Situation:

  1. Ruhe bewahren: Panik kostet Zeit und Kraft. Atmen Sie kurz durch und verschaffen Sie sich einen Überblick.
  2. Gurt durchtrennen: Wenn der Gurt klemmt oder Sie sich nicht bewegen können, nutzen Sie einen Gurtschneider.
  3. Seitenscheibe einschlagen: Schlagen Sie auf die Ecke der Seitenscheibe oder Heckscheibe, nicht auf die Mitte. Diese Scheiben bestehen aus gehärtetem Glas (ESG) und lassen sich mit einem Sicherheitshammer oder Keramikwerkzeug zuverlässig einschlagen.
  4. Aus dem Fahrzeug befreien: Steigen Sie vorsichtig aus und bringen Sie sich in Sicherheit, bevor Sie Hilfe rufen.

Damit diese Schritte im Ernstfall funktionieren, muss das Werkzeug griffbereit sein. Ein Sicherheitshammer, der im Kofferraum verstaut ist, nützt wenig, wenn man nicht mehr dorthin gelangen kann.

Wie unterscheiden sich Notfallsets für kurze und lange Fahrten?

Für kurze Alltagsfahrten reicht eine kompakte Grundausstattung aus Warnweste, Warndreieck, Verbandskasten und einem Sicherheitshammer. Für längere Fahrten, besonders ins Ausland oder durch abgelegene Regionen, sollte das Notfallset deutlich umfangreicher sein und auch Verpflegung, Kälteschutz und Kommunikationsmittel umfassen.

Notfallset für kurze Fahrten im Alltag

Wer täglich zur Arbeit fährt oder kurze Strecken in der Stadt zurücklegt, braucht keine umfangreiche Ausrüstung. Warnweste, Warndreieck, Verbandskasten und ein Werkzeug zur Selbstrettung sind ausreichend. Diese Gegenstände sollten immer im Fahrzeug bleiben, unabhängig von der Fahrtlänge.

Notfallset für lange Fahrten und Reisen

Wer längere Strecken plant, zum Beispiel Urlaubsfahrten durch Europa oder Fahrten in Regionen mit schlechter Infrastruktur, sollte zusätzlich mitführen:

  • Starthilfekabel oder ein mobiles Starthilfegerät
  • Abschleppseil
  • Reifenreparatur-Set oder Ersatzrad
  • Decke und warme Kleidung (besonders im Winter)
  • Trinkwasser und Snacks für mindestens einen Tag
  • Geladene Powerbank und Ladekabel fürs Handy
  • Länderspezifische Pflichtausrüstung, falls Sie ins Ausland fahren

Wo im Auto sollte die Notfallausrüstung aufbewahrt werden?

Die Notfallausrüstung sollte so aufbewahrt werden, dass sie im Ernstfall schnell und ohne Suchen erreichbar ist. Die Warnweste gehört in den Fahrgastraum, idealerweise in das Handschuhfach oder unter den Fahrersitz. Warndreieck und Verbandskasten können im Kofferraum verstaut werden, ein Sicherheitshammer hingegen sollte immer in Reichweite des Fahrers sein.

Konkrete Empfehlungen zur Aufbewahrung:

  • Warnweste: Immer im Fahrgastraum, nicht im Kofferraum. Bei einem Unfall muss sie angezogen werden, bevor man aussteigt.
  • Verbandskasten und Warndreieck: Der Kofferraum ist geeignet, solange der Zugang im Notfall nicht blockiert ist.
  • Sicherheitshammer: An der Fahrertür, an der Mittelkonsole oder an einer anderen gut erreichbaren Stelle im Innenraum, nicht im Kofferraum.
  • Taschenlampe und Starthilfekabel: Der Kofferraum ist in Ordnung, da diese Gegenstände in der Regel außerhalb des Fahrzeugs genutzt werden.

Wann sollte man die Notfallausrüstung im Auto überprüfen und ersetzen?

Die Notfallausrüstung im Auto sollte mindestens einmal im Jahr vollständig überprüft werden, zum Beispiel bei der jährlichen Hauptuntersuchung. Verbandsmaterial hat ein Verfallsdatum und muss rechtzeitig ersetzt werden. Auch Feuerlöscher und Batterien in Taschenlampen sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Konkrete Prüfintervalle im Überblick:

  • Verbandskasten: Verfallsdatum des Verbandsmaterials prüfen, in der Regel alle zwei bis vier Jahre ersetzen. Nach jeder Nutzung sofort auffüllen.
  • Feuerlöscher: Alle zwei Jahre durch einen Fachbetrieb prüfen lassen.
  • Warnweste: Auf Risse, Verschmutzung und nachlassende Reflexwirkung prüfen. Bei sichtbarem Verschleiß ersetzen.
  • Taschenlampe: Batterien oder Akku regelmäßig prüfen, besonders vor langen Fahrten.
  • Starthilfekabel: Auf Beschädigungen an Kabel und Klemmen prüfen.

Ein guter Anlass für die jährliche Kontrolle ist der Beginn der Wintersaison oder der Start in die Urlaubszeit. Wer seinen Wagen dann ohnehin vorbereitet, kann die Notfallausrüstung gleich mit durchgehen.

Lifehammer® und die richtige Ausrüstung für den Notfall im Auto

Wir entwickeln seit 1983 TÜV-zertifizierte Sicherheitsprodukte für das Fahrzeug, die zuverlässig funktionieren, wenn sie gebraucht werden. Unser Sortiment umfasst Sicherheitshammer und eine kompakte Warnweste, die sich sinnvoll in jede Notfallausrüstung integrieren lassen.

  • Vier Modelle für unterschiedliche Anforderungen: Der Lifehammer® Smart arbeitet mit einem automatischen Keramik-Stift und lässt sich mit 3M-Klebeband griffbereit im Fahrzeug befestigen. Der Lifehammer® Evolution verfügt ebenfalls über einen Keramik-Hammerkopf. Alle Modelle sind mit einem Gurtschneider ausgestattet und schlagen zuverlässig Seitenscheiben aus gehärtetem Glas (ESG) ein.
  • Einfache Montage: Je nach Modell lässt sich der Sicherheitshammer mit beiliegendem 3M-Klebeband oder per Inbusschlüssel an der Autotür oder Mittelkonsole befestigen, sodass er im Notfall sofort greifbar ist.
  • Safety Vest Ultra: Die Lifehammer® Safety Vest Ultra ist besonders kompakt und lässt sich unauffällig im Fahrzeug verstauen. Im Notfall ist sie sofort einsatzbereit.
  • Vertrauen von Fachleuten: Unsere Produkte werden seit Jahrzehnten von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei eingesetzt.

Weitere Informationen zu unseren Produkten und Antworten auf häufige Fragen finden Sie in unserem Fragen-und-Antworten-Bereich. Wer direkt bestellen möchte, findet unser Sortiment auch bei Amazon.

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MEDEDELING

Vrijdag 22 maart is er in het programma “RTL 112 Vandaag” een item uitgezonden waarin een “veiligheidshamer” werd getest op het glas van een autodeur met negatief resultaat. Dit item is o.a. herhaald in het programma “Renze op Zondag” en “RTL Boulevard”.

Wij willen hierbij uitdrukkelijk benadrukken dat hier GEEN Lifehammer® veiligheidshamer is gebruikt, ondanks het feit dat dit door de presentatrices wel herhaaldelijk wordt gezegd. Al onze veiligheidshamers worden regelmatig getest op functionaliteit en zijn gecertificeerd door de Duitse TÜV.

Inmiddels is contact opgenomen met de redacties van de bovengenoemde programma’s.

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